Führungswechsel

Führungswechsel beim Lufttransportgeschwader 63

Hohn, 19.06.2012.
Am 19. Juni 2012 übertrug der Kommandeur der 4. Luftwaffendivision, Generalmajor Volker Zimmer, das Kommando über das Lufttransportgeschwader 63 in Hohn von Oberst Stefan Neumann an Oberstleutnant Hartmut Zitzewitz.

 

 Die Führungsspitze des Geschwaders (Quelle: Luftwaffe/Astrid Balzer)

General Zimmer stellte vor dem angetretenen Geschwader und mehr als 150 Gästen aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und den Behörden die Leistungen des scheidenden Kommodore und des Verbandes heraus:

„Es freut mich festzustellen, dass Sie, Herr Oberst Neumann, zusammen mit Ihren Soldatinnen und Soldaten, den zivilen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, alle an den Verband gestellten Aufträge mit Bravour gemeistert haben. Sie haben als Geschwaderkommodore uneingeschränkt überzeugt.“

Oberstleutnant Zitzewitz übernimmt das Kommando (Quelle: Luftwaffe/Astrid Balzer)

Oberst Neumann bedankte sich bei den Geschwaderangehörigen, die während seiner Amtszeit immer im Mittelpunkt gestanden haben, für deren Leistungen und die vielen „Highlights“, die er mit ihnen erleben durfte. Gern erinnere er sich an die öffentliche Serenade im Hohen Arsenal der Stadt Rendsburg anlässlich des 50. Jahrestages zum Bestehen des Geschwaders.

Ich bin stolz, in diesem Verband Ihr Kommodore gewesen zu sein“.

Mit diesen Worten verabschiedete sich Oberst Neumann in Richtung Eindhoven zum Europäischen Lufttransportkommando. Dort wird er die Aufgaben des Head of Branch Mission Control und die des Dienstältesten Deutschen Offiziers wahrnehmen.

Abschreiten der Paradeaufstellung (Quelle: Luftwaffe/Astrid Balzer)

 

Der neue Kommodore, Oberstleutnant Hartmut Zitzewitz, kennt das Geschwader schon seit vielen Jahren:

„Ich durfte heute den Verband als Kommodore übernehmen, dem ich mich zutiefst verbunden fühle, weil er für mich mein militärisches Zuhause und meine fliegerische Heimat bedeutet.“

Als er vor nahezu 21 Jahren erstmals die Wache zum Fliegerhorst des Lufttransportgeschwaders 63 durchschritt, gingen ihm viele Dinge durch den Kopf, aber sicherlich nicht, dass er einmal Kommodore des Verbandes sein würde, so Oberstleutnant Zitzewitz. Er freut sich auf die weiterhin gute Zusammenarbeit mit den Schwesterverbänden aus Penzing und Wunstorf zum Wohl des deutschen Beitrags am europäischen Lufttransport. Nach der offiziellen Zeremonie wurde der Führungswechsel mit einem Empfang in der Hugo-Junkers-Kaserne gefeiert.

 

 

Quelle: Luftwaffe.de Autor: Udo Keuche