Militärkonzert 2017

Militärkonzert 2017

Musikalische Forschungsreise in den „echten Norden“

 

45. Rendsburger Militärkonzert

 

„Echt. Norden.“ – dies ist das Thema des diesjährigen Rendsburger Militärkonzerts, welches seit vielen Jahren einen Abend voll spannender und vielfältiger Klänge mit der wohltätigen Unterstützung gemeinnütziger Organisationen im Raum Rendsburg verbindet.

 Foto 1 - Marienmusikkorps Kiel

Das 45. Rendsburger Militärkonzert unter der Schirmherrschaft des Lufttransportgeschwaders 63 wird am Dienstag und Mittwoch, 14. und 15. März, jeweils um 19.30 Uhr im Stadttheater Rendsburg veranstaltet. An beiden Abenden ist der Einlass eine halbe Stunde vor Konzertbeginn möglich. Geleitet von Fregattenkapitän Friedrich Szepansky, wird das Marinemusikkorps Kiel sein breitgefächertes Repertoire von der klassischen Musik und klangvollen Märschen über Musical- und Filmmusik bis hin zu Rock- und Popmusik darbieten.

 

Wer im hohen Norden kennt sie nicht, die Standortmarketingkampagne „Schleswig-Holstein. Der echte Norden“, die den Wirtschaftsstandort unseres Bundeslandes bewirbt. Drei Worte und drei Punkte stehen für das Selbstverständnis und das Verantwortungsbewusstsein, mit dem alle Angehörigen der Bundeswehr ihren Dienst versehen: „Wir. Dienen. Deutschland.“ Das Marinemusikkorps Kiel hat beide Kampagnen vermischt und herausgekommen ist das Motto für die Spielzeit 2017. Dass der Begriff „Norden“, gerade bei unserem nördlichsten Bundesland zwischen zwei Meeren, mit viel Maritimem assoziiert wird, liegt auf der Hand. Die Marinemusiker wollen sich aber nicht nur auf unser Land konzentrieren, sondern weiträumiger auf die Suche gehen, ob sich spezielle Werte und Kultur als versprochen typisch nordisch musikalisch identifizieren lassen. So werden sie im hohen Norden Europas, dem Freiheitsdrang eines Landes nach langer Fremdbesetzung begegnen. So kann es auf Nordkurs auch passieren, dass sie an unwirsche Seeleute geraten. Zur Entspannung statten sie dann unseren nördlichen Nachbarn mit der Eisenbahn einen Besuch ab.

 Foto 2 - Marinemusikkorps Kiel

Das Marinemusikkorps Kiel kündigt bei der Vorstellung seines Konzertprogramms an, dass es nicht verwundern darf, dass auch in „unserem“ Norden tatsächlich seit 1952 nordamerikanische Indianer zuhause sind und in Entfernung einer Tagesschiffreise vier junge Leute nicht nur einen Musikstil, sondern vor gut 40 Jahren nahezu eine Lebensphilosophie begründeten. Schließlich wollen die Musiker noch wissen, wie es hinterm Horizont weitergeht. Begleiter dieser musikalischen Expedition werden Jean Sibelius, Ronald Binge, Reinhold Gliére, Martin Böttcher, Hans-Christian Lumbye und andere sein. Fregattenkapitän Friedrich Szepansky und sein Orchester fordern die interessierten Konzertgänger auf, sie auf ihrer musikalischen Forschungsreise in den „echten Norden“ zu begleiten.

 

Der Erlös aus den Eintrittsgeldern kommt traditionell gemeinnützigen Organisationen aus der Region zugute. In diesem Jahr geht der Erlös des Benefizkonzerts an das Jüdische Museum Rendsburg und die Fördervereine der Rendsburger Gymnasien. Die feierliche Spendenübergabe findet zum Ende des zweiten Konzertes am Mittwoch, 15. März, statt.

 Foto 3 - Marinemusikkorps Kiel mit Einlage von Jens-Peter Glau

Die Eintrittskarten zum Preis von 10 Euro können ab sofort in den Vorverkaufsstellen Rathaus Rendsburg, dem Ticket-Center der Landeszeitung Rendsburg, der Tourist-Information Rendsburg, Rathaus Fockbek sowie an den beiden Veranstaltungstagen an der Abendkasse erworben werden. Alle in der Hugo-Junkers-Kaserne und auf dem Nato-Flugplatz-Hohn tätigen Soldaten und zivilen Mitarbeiter können die Eintrittskarten auch im Geschäftszimmer des Stabszuges LTG 63 (Geb. 4 / Erdgeschoss) und im Vorzimmer des Kommandeurs Technische Gruppe LTG 63 (Werfthalle / Obergeschoss) käuflich erwerben.

 

 

Oberstabsfeldwebel

Matthias Müller