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Militärkonzert 2016

Zauberhaftes Musikspektakel im April

44. Rendsburger Militärkonzert

 

"Die Geister, die ich rief..." - dies ist das Motto des diesjährigen Rendsburger Militärkonzerts, welches seit vielen Jahren einen Abend voll spannender und vielfältiger Klänge mit der wohltätigen Unterstützung gemeinnütziger Organisationen im Raum Rendsburg verbindet. Unter der Schirmherrschaft des Lufttransportgeschwaders 63 wird das Marinemusikkorps Kiel, geleitet von Fregattenkapitän Friedrich Szepansky, ein wahrlich bezauberndes Programm präsentieren. Aufgrund der im Jahre 2014 restlos ausverkauften Veranstaltung wurden im vergangenen Jahr zum ersten Mal zwei Benefizkonzerte an zwei aufeinander folgenden Tagen im Stadttheater Rendsburg durchgeführt. Dieser neuen Tradition folgend öffnet das Stadttheater Rendsburg seine Türen in diesem Jahr am Dienstag und Mittwoch, 19. und 20. April, jeweils eine halbe Stunde vor Konzertbeginn, so dass pünktlich um 19.30 Uhr mit der Ouvertüre begonnen werden kann.

 Marinemusikkorps Kiel

Die Marinemusiker werden unter anderem Filmmusik aus Blockbustern wie "Harry Potter" und "Ghost - Nachricht von Sam", einen ungarischen Marsch aus der dramatischen Legende von "Fausts Verdammnis" und das berühmte Scherzo "Der Zauberlehrling" von Paul Dukas darbieten. Bei letzterem handelt es sich um die Vertonung der gleichnamigen Ballade von Johann Wolfgang von Goethe, die zu seinen populärsten Werken gehört. In der Ballade und dessen musikalischer Aufbereitung geht es darum, dass der Zauberlehrling alleine ist und einen Zauberspruch seines Meisters ausprobiert. Er verwandelt mittels Zauberspruch einen Besen in einen Knecht, der Wasser schleppen muss. Anfänglich ist er stolz auf sein Können, doch bald merkt er, wie er der Situation nicht mehr gewachsen ist, da er das Zauberwort vergessen hat, um den Besen wieder zu stoppen. Und so sagt er am Ende der Ballade die berühmten Worte, die auch das Motto des 44. Rendsburger Militärkonzerts prägen: "Die ich rief, die Geister, werd' ich nun nicht los."

 

Aber nicht nur Wassereimer schleppende Besen können zu Verdruss führen, sondern auch zum Leben erweckte Statuen aus weißem Marmor. Nächtliche Spaziergänge auf dunklen Friedhöfen könnten auch unliebsame Begegnungen mit unwirklichen Gestalten hervorrufen. Auf einem Bahnhof wird der Konzertbesucher von einem Zug an Gleis 9 3/4 in eine besondere Schule gebracht und von einem Wirbelsturm in ein Märchenland mit eigentümlichen Wesen geschleudert. Ein geliebter Mensch darf als Geist noch einmal zu den Lebenden zurückkehren. Das alles natürlich auf musikalisch unterhaltsame Art und Weise. Fregattenkapitän Szepansky empfiehlt zart Besaiteten, sich zum Konzertbesuch besser einen weniger schreckhaften Partner als Begleiter mitzunehmen, als alleine zu kommen. Hexenmeister an beiden Konzertabenden werden sein: Paul Dukas, Hector Berlioz, Franz von Suppé, John Williams, Alex North und andere. Das Marinemusikkorps Kiel freut sich darauf, das Publikum mit seinem Programm an beiden Konzertabenden musikalisch "verzaubern" zu dürfen.

 

Der Erlös aus den Eintrittsgeldern kommt traditionell gemeinnützigen Organisationen aus der Region zugute. In diesem Jahr geht der Erlös des Benefizkonzerts an das Team DoppelPASS e.V. aus Nortorf und das Hospiz Haus Porsefeld aus Rendsburg. Die feierliche Spendenübergabe findet zum Ende des zweiten Konzertes am Mittwoch, 20. April, statt.

 

Die Eintrittskarten zum Preis von 10 Euro können in den Vorverkaufsstellen Rathaus Rendsburg, der Geschäftsstelle der Landeszeitung Rendsburg, der Tourist-Information Rendsburg, Rathaus Fockbek, Amt Hohner Harde sowie an den beiden Veranstaltungstagen an der Abendkasse erworben werden. Alle in der Hugo-Junkers-Kaserne und auf dem Nato-Flugplatz Hohn tätigen Soldaten und zivilen Mitarbeiter können die Eintrittskarten auch im Geschäftszimmer des Stabszuges LTG 63 und im Geschäftszimmer der Instandsetzungsstaffel LTG 63 käuflich erwerben.

 

Oberstabsfeldwebel

Matthias Müller